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Zeckenstich

zum Thema


Zeckenstiche bleiben häufig unbemerkt und tun in der Regel nicht weh. Trägt eine Zecke jedoch das gefährliche FSME-Virus mit sich, so kann ein Zeckenstich ganz schnell gefährliche Folgen haben.


wichtiger Hinweis


Fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Heilkundigen um Rat bezüglich Dosis, Wirkungen und Nebenwirkungen! Die Informationen sind sorgfältig recherchiert und geprüft worden. Es handelt sich um unverbindliche Auskünfte nach Paragraph 676 BGB. Jegliche Haftung für Personen, Sach- und Vermögensschäden sind ausgeschlossen.

Eine Impfung kann helfen


Die grippeähnlichen Symptome sind meist Fieber, Schnupfen, Kopfschmerzen oder Übelkeit. Aber es geht noch schlimmer, denn bei rund 10% der Infizierten ist oft auch das Nervensystem betroffen. Eine Infektion des Gehirns, Hirnhautentzündung oder eine Entzündung des Hirn- und Rückenmarkgewebes sind dann mögliche Konsequenzen. Doch nicht jeder Zeckenstich ist gefährlich, so ist das Risiko einer FSME-Erkrankung nur in bestimmten Regionen sehr hoch. Zu diesen Regionen in Deutschland zählen weite Teile Bayerns, Baden-Württembergs oder vereinzelte Gebiete in Hessen, Thüringen oder Rheinland-Pfalz. In den meisten Fällen bzw. Regionen tragen nur ca. 1% der Zecken das Virus. In einigen Teilen Deutschlands liegt der Wert jedoch auch bei bis zu 5%.

Natürlich kann man heutzutage durch Insekten-schutzmittel oder entsprechende Kleidung das Risiko verringern, doch ausschließen kann man einen Zeckenstich nicht. Einen sicheren Schutz vor FSME bietet nur eine Impfung, da es gegen FSME keine Therapie gibt. Nach gerade mal drei Impfungen besitzt man einen ausreichenden Schutz. Die ersten beiden Spritzen werden im Abstand von ein bis drei Monaten verabreicht, die dritte Spritze erhält man neun bis zwölf Monate nach der zweiten Spritze. Ideal ist eine Impfung im Winter, da man dann über die Hauptinfektionszeit von März bis November bestens geschützt ist. Wie jede andere Impfung kann auch die FSME-Impfung Nebenwirkung hervorrufen, wie z.B.: Reaktionen an der Injektionsstelle, leichtes Fieber, Magen-Darm-Probleme oder Nervenentzündungen. Grundsätzlich wird die FSME-Impfung allen Menschen empfohlen und nicht nur Förstern oder Landwirten, denn 90% der Infektionen geschehen bei Freizeitaktivitäten im Freien.

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