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Venentest

zum Thema


In Apotheken werden Venentests hauptsächlich mit dem Licht-Reflektions-Rheografen oder der Doppler-Ultraschallsonde gegen einen kleinen Unkostenbeitrag durchgeführt. Beachten sie die Aushänge, die auf Venentestaktionen hinweisen. Nutzen Sie die Chance, einer Venenerkrankung vorzubeugen oder rechtzeitig etwas dagegen zu tun.


wichtiger Hinweis


Fragen Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Heilkundigen um Rat bezüglich Dosis, Wirkungen und Nebenwirkungen! Die Informationen sind sorgfältig recherchiert und geprüft worden. Es handelt sich um unverbindliche Auskünfte nach Paragraph 676 BGB. Jegliche Haftung für Personen, Sach- und Vermögensschäden sind ausgeschlossen.
Die ersten Anzeichen für Venenleiden, an denen ca. 10 Millionen Deutsche erkrankt sind, sind schwere, geschwollene Beine, Spannungsgefühl oder Schmerzen in den Beinen. Die meisten Menschen nehmen diese Zeichen aber nicht ernst, dabei sind sie die Vorstufen für Krampfadern, offene Beine oder im schlimmsten Fall Thrombosen, die lebensbedrohlich sein können. Es gibt verschiedene Untersuchungsmethoden, die den Zustand der Venen bestimmen können.

Die meisten Untersuchungsmethoden sind fast oder ganz schmerzlos. Die einfachste Methode ist das Tasten der Fußpulse am Innenknöchel und auf dem Fußrücken. Dadurch kann festgestellt werden, ob eine arterielle Durchblutungsstörung vorliegt oder nicht.

Bei Venenkranken schließen die Venenklappen nicht mehr richtig. Mit Hilfe der Licht-Reflektions-Rheografie (LRR) kann festgestellt werden, wie schnell sich die Venen wieder füllen, bei einem gesunden Menschen dauert dies mehr als 25 Sekunden. Dazu werden sie leer gepumpt und die Zeit gemessen, in der sie wieder voll laufen. Durch das Infrarotlicht des Messgerätes, das von heller, also blutarmer Haut mehr reflektiert wird, kann festgestellt werden, wann die Vene leer ist und wann sie wieder mit Blut gefüllt ist. Je kürzer diese Zeit ist, desto stärker ist das Venensystem schon geschädigt. Mit dieser Methode lassen sich Schädigungen schon im Anfangsstadium erkennen.

Eine weitere schmerzlose Methode ist die Untersuchung mit der Doppler-Ultraschallsonde. Mit dieser Methode werden die Strömungsgeschwindigkeit und die Strömungsrichtung in den Blutgefäßen durch die Haut gemessen, auch Verstopfungen der Venen durch Blutgerinnsel sind nachweisbar. Dazu wird die Sonde eines Ultraschallgerätes aufgesetzt und über einen Lautsprecher die Blutströmung hörbar gemacht.

Bei der Venenverschlussplethysmographie werden der Blutabstrom und die Blutfülle der Vene mit Hilfe einer Blutdruckmanschette und Meßfühlern, die am Bein angelegt werden, bestimmt. Diese Methode ist auch völlig schmerzfrei.

Mit der Venendruckmessung (Phlebodynamometrie) kann der Schweregrad einer Venenerkrankung bestimmt und eine Verstopfung der Venen durch Blutgerinnsel festgestellt werden. Dazu wird eine kleine Kanüle in eine Fußrückenvene eingeführt und im Stehen der Druck gemessen, der in einer Kurve aufgezeichnet wird. Diese Venendruckkurve wird mit der eines gesunden Menschen verglichen. Die Abweichung gibt Auskunft über das Fortschreiten der Venenerkrankung.

Die Ultraschall-Echtzeit-Untersuchung läßt Aussagen zur Strömungsgeschwindigkeit und zum Strömungsverlauf zu, der Arzt erkennt aber hauptsächlich, ob eine Thrombose oberhalb des Knies oder Veränderungen im tiefen Venensystem vorhanden sind.

Die Röntgenkontrastmitteldarstellung (Phlebografie) der Venen ist vor Krampfaderoperationen unbedingt erforderlich. Sie gibt Auskunft über die Schnelligkeit des Blutflusses, die Art und Ausdehnung der Krampfadern und den Klappenzustand der tiefen Venen. Dazu wird eine Kanüle in die Fußvene eingeführt, durch die ein Kontrastmittel eingespritzt wird, anschließend wird geröntgt. Diese Untersuchung ist bis auf den kleinen Piekser schmerzlos und die Strahlenbelastung ist auch gering. Trotzdem ist sie bei Schwangeren, Menschen, die kein Jod vertragen und bei Allergien gegen Kontrastmittel nur im äußersten Notfall erlaubt.

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