Rauchfrei mit Nikotinersatzprodukten
In einer Zeit, in der die medizinische Versorgung immer komplexer wird, stehen viele Menschen vor der Herausforderung der Polymedikation dem gleichzeitigen Einsatz mehrerer Medikamente zur Behandlung verschiedener Gesundheitsprobleme. Während die Einnahme mehrerer Medikamente oft notwendig ist, birgt sie auch Risiken wie Wechselwirkungen und unerwünschte Nebenwirkungen.
Als Apotheker ist es unsere Aufgabe und unser Anliegen, Kunden über die Risiken und Herausforderungen der Polymedikation aufzuklären und Ihnen dabei zu helfen, ihre Medikation sicher und effektiv zu verwalten.
In kleinen Schritten zum Zigarettenverzicht
Zunächst hilft es, einen Stichtag zu bestimmen. Von heute auf morgen mit dem Rauchen aufzuhören, ist häufig schwierig, solange die Zigarettenpackung noch in Reichweite liegt. Ein Stichtag gibt dagegen genügend Zeit, sich der Suchtmittel zu entledigen.
Danach sollte man sich kleine Zwischenziele setzen. Einen Tag ohne eine Zigarette zu verbringen, wirkt erreichbar und erzeugt weniger inneren Druck, als ab sofort nie mehr zu rauchen. Sobald man ein Ziel erreicht hat, sollte man sich belohnen, um Kraft für weitere Etappen zu sammeln.
Individuelle Beratung zur Zigaretten-Alternative
Nikotinersatzprodukte aus der Apotheke wirken ebenfalls unterstützend. Kaugummis, das berühmte Nikotinpflaster sowie Mundsprays mildern körperliche Entzugserscheinungen. So dienen Pflaster dazu, den Nikotinspiegel sanft und stetig zu verringern. Nikotinkaugummis und entsprechende Mundsprays hingegen dämpfen kurzfristig das dringende Verlangen nach einer Zigarette.
Besonders effektiv kann eine Kombination der Nikotinersatzprodukte sein. In unseren Filialen in Dessau und Gräfenhainichen finden wir bei vertrauensvollen Gesprächen mit unseren Kundinnen und Kunden gemeinsam die passende Strategie für den Nikotinentzug.
Im unterstützenden Umfeld einen langen Atem entwickeln
Die Abhängigkeit von Suchtmitteln ist häufig mit Scham besetzt. Neben Beratungsgesprächen ist es daher hilfreich, die gesteckten Ziele den Menschen im persönlichen Umfeld mitzuteilen. Außerdem kann man Hilfsgruppen besuchen und Erfahrungen austauschen. Dadurch baut man sich ein Unterstützungsnetz auf, mit dem die Nikotinentwöhnung zu einem Projekt wird, das man nicht allein zu bewältigen braucht.
